Archiv der Kategorie Wollo

Einsatz im “San Manuelito”

Was ich noch gar nicht wusste, ist, dass es in San Ramon eine Schule für Behinderte gibt. Doch als einige Leiter der Gemeinde hier einen Besuch dort planten, fragten sie mich, ob ich nicht mitkonmmen wolle, um eine kurze Andacht zu halten.

Fand ich natürlich klasse und so war ich dabei.

Es sollte nur ein kurzes Programm sein, um die Konzentration der Kinder, die größtenteils auch geistig behindert bzw. “herausgefordert” sind, nicht überzustrapazieren. Wir sangen ein paar Lieder, ein kurzes Theater und meine Andacht zum “wortlosen Büchlein”. Danach gab es ein kleines Geschenk für jeden und eine Chocolatada mit Paneton. Chocolatada ist sowas wie heiße Schokolade und der Paneton ist eine Art Kuchen, der in Peru zu Weihnachten gehört wie bei uns in Deutschland die Weihnachtsplätzchen.

paneton_small

Besonders war ein Junge mit Down-Syndrom. Sein Name ist Henry. Er wollte immer mit dabei sein. Das Mikro anfassen und reinreden, die Gitarre mit-spielen oder das wortlose Büchlein wegnehmen. Gut zu wissen, dass Menschen mit Down-Syndrom in der Regel wirklich sehr lieb sind und Dir nichts tun wollen. Auch Henry wollte einfach dabei sein. So hab ich, immer wenn er kam, versucht, ihn mit einzubauen in das, was gerade lief.

Die Lehrer haben sich sehr gefreut über unseren Besuch und gesagt, dass wir jederzeit willkommen sind.

War ein wirklich schöner Einsatz, die Kinder haben sich gefreut und wir hoffen, dass sie auch Gott ein wenig näher gekommen sind.

Bilder des Einsatzes findest Du unter Bilder.

Verkaufe zum 30. Juni unseren Toyota Yaris (Jahrgang 2004)

Wir sind uns bewusst, dass der Zeitpunkt nicht der günstigste ist zum Autoverkauf. Aber da wir ja am 2. Juli nach Peru ausreisen, muss das Auto natürlich verkauft werden.

Weitere Infos hier: http://www.schmidtswelt.net/autoverkauf/

Einfach mal kucken!

Mein Wunsch-Handy


Ok, Pistole kann noch ersetzt werden durch nen mobilen Beamer, aber sonst wär das schon ganz nett.

;-)

Warum “Schmidt” doch ein cooler Name ist

Tja, wozu so eine christliche Konferenz alles gut ist, ich hab heute erfahren, warum der Name “Schmidt” doch ziemlich cool ist:

Der erste und der letzte Buchstabe (S und T) stehen im Alfabet hintereinander.
Der zweite und der vorletzte Buschstabe (C und D) stehen ebenfalls im Alfabet hintereinander.
Genauso stehen Buchstabe Nr. 3 von vorne und Nr. 3 von hinten (H und I) hintereinander.
Und deer Buchstabe M steht sowohl im Namen Schmidt als auch im Alfabet genau in der Mitte.

Na wenn das nicht cool ist!!!!
:-)

;-)

heidnische Tempel halten länger…

Ein kleiner Ausschnitt aus einer Leseaufgabe meines momentanen Seminars.


Ein Freund von mir hat diesen Sommer die Insel Malta besucht. Auf Malta gibt es die Überreste von etwa 400 christlichen Kirchen aus allen Jahrhunderten des Christentums. Die häufigen Erdbeben haben sie immer wieder in Schutt und Asche gelegt. Daneben gibt es auf Malta aber auch die ältesten Gebäude der menschlichen Zivilisation – Mauern heidnischer Tempel, die sage und schreibe 7000 Jahre überlebt haben. Warum wurden die Tempel so alt, während die christlichen Kirchen immer wieder zusammengebrochen sind? Eine spannende Frage, wenn man “Gemeinde der Zukunft” bauen will. Eine Untersuchung der Mauern zeigte: Beiden Gebäuden liegen offenbar grundsätzlich verschiedene Philosophien zugrunde. Die Kirchen wurden aus behauenen Steinen, regelmäßigen Quadern, gebaut – alle mehr oder weniger gleich groß und rechteckig. Die uralten Tempel dagegen bestehen aus einem wilden Gemisch von Felsblöcken, in der alle Größen von 1 kg bis 50 Tonnen (!) vertreten sind. Die Felsen wurden von Geröll und Einschließungen gereinigt, ihre Form durften sie aber behalten. Ecken und Kanten wurden nicht abgeschliffen, sondern geschickt genutzt, um die Steine geradezu ineinander zu verklammern und die Stabilität zu erhöhen. Während bei den christlichen Kirchen der größte Teil des Bauens daraus bestand, Steine zu behauen und viele gleiche Formen herzustellen (römisches Ordnungsdenken?), bestand die Hauptarbeit beim Bau heidnischer Tempel vor allem darin, Steine in der richtigen Größe und Form zu suchen und herauszufinden, wo sie jetzt am besten hinpassten. Diese Steine werden von den Einwohnern Maltas übrigens “pietra viva”, lebendige Steine, genannt.”

Jeder ziehe seine eigenen Schlüsse…

Auszug aus “Die Holding Church” von Reinhold Scharnowski

(Wen es interessiert: In diesem Artikel geht es um eine Interessante Idee aus den konkurrierenden Gemeinden und Gemeindesystemen einer Stadt oder Ortschaft ein Netzwerk zu schaffen, das sich gegenseitig ergänzt)

Ich bin verheiratet

Ich weiß, das ist keine Neuigkeit, aber hier im Blog ist ja noch nichts davon zu sehen. Darum hier mal ganz schnell ein paar Bilder von dem Tag, an dem ich Heike Weigel heiraten durfte:










Und hier einige Bilder von Petra





Petra, Jordanien

Ich kann es mir nicht nehmen lassen, nun doch die paar Euros zu investieren, um einen Post hier zu hinterlassen, der in Petra, Jordanien geschrieben wird.
Heike & ich geniessen unsere Flitterwochen in vollen Zuegen und sind gerade auf einem 2taegigen Ausflug nach Jordanien. Heute waren wir in der Felsenstadt Petra und morgen geht es noch ans Tote Meer. Sooooo cool!!!!
Und uebernachten werden wir im Marriott Hotel Petra. Echte 5 Sterne. Oft entsprechen 5 Sterne hier nur hoechstens 4 bei uns in Deutschland. Aber hier sind wir wirklich koeniglich untergebracht. Echt unglaublich und ein tolles Geschenk Gottes! So kann ich nun auch hier sitzen und schreiben. Leider kann ich gerade keine Bilder hochladen. Aber die werden noch nachgeliefert!

Liebe Gruesse an alle, die das lesen aus Petra in Jordanien!

Mein Start in Deutschland

So, mal ein kleines Update von meinen ersten Wochen in Deutschland.

Nach einem guten Flug, bei dem alles geklappt hat, kam ich am Mittwoch, dem 5.11. nach 25 h Reise in Frankfurt an. Ich konnte sogar einige schöne Stunden in Toronto, Kanada verbringen und war auf dem CN Tower, dem zweithöchsten Turm der Welt.
Am Flughafen wurde ich abgeholt von meinen zukünftigen Schwiegereltern und ab ging es nach Giessen, wo es dann mal gleich direkt ins Stadtbüro ging, um mich anzumelden. Nachmittags konnte ich mich ein bisschen erholen, allerdings musste ich abends schon wieder packen, weil es am Donnerstag-Morgen weiterging nach Bremen (6h Zugfahrt).
Am Freitag-Abend hatte ich dort beim Gebetsabend der Matthäus-Gemeinde (Heikes Gemeinde momentan) ein wenig Zeit, um unsere Arbeit in Peru vorzustellen.
Am Samstag-Morgen setzte ich mich dann wieder in den Zug, um von Bremen nach Konstanz (Bodensee!!!) zu fahren (8,5h Zugfahrt). Da war ich dann am selben Abend noch beim Jugendkreis dabei und hatte am Sonntag-Morgen die Predigt im Gottesdienst der Stadtmission. Der Rest des Sonntags und der ganze Montag war dann vollständig ausgefüllt mit Besuchen. Natürlich immer mit guten Freunden und leckerem Essen oder Kaffee und Kuchen. Doch am Abend war ich trotzdem sehr erschöpft.
Dienstag-Morgen saß ich dann wieder im Zug. Diesmal nach Korntal, um der AWM einen Besuch abzustatten (3,5h Zugfahrt). Dort werden Heike und ich ja von Februar bis Juni studieren.
Dienstag-Nachmittag ging es dann wieder weiter, diesmal in meine Heimat, da meine Mutter Geburtstag hatte (3h Zugfahrt). Das hatte sie nicht erwartet und so war die Überraschung gelungen. Den Mittwoch konnte ich dann ein wenig ausspannen und meine Familie genießen.
Am Donnerstag (mittlerweile der 13.11.) ging’s dann weiter nach Neukirchen-Vluyn zu meiner Mission (6h Zugfahrt). Dort hatte ich dann am Freitag ein Auswertungsgespräch mit meinem Missionsleiter und am Samstag war ich kurz mit dabei im Vorstand zusammen mit Heike. Ich berichtete kurz von Peru und Heike wurde offiziell in die Neukirchener Mission aufgenommen.
Und am Sonntag ging es dann zusammen mit Heike zu meiner vorerst letzten Station, nach Bremen. Nächstes Wochenende helfe ich Heike beim Umzug. Sie zieht nach Gießen zurück zu ihren Eltern, wo wir ja auch heiraten werden.

Ein aufregender Start in den Reisedienst, wie ich meine. Aber hab ich was anderes erwartet? ;-)

Abschied

Und schon sitz ich wieder am Flughafen von Lima und nehm Abschied von Peru. Natuerlich wieder nur fuer einige Zeit, aber es ist doch schwieriger als die letzten Male.
Waehrend den letzten zwei Jahren war ich drei Mal in Deutschland. Einmal wegen dem Schlaganfall/Migraeneanfall, dann einmal um Heike zu treffen und einmal fuer Missionskonferenz und Christival. Das war immer anders, weil ich jedesmal wusste, ich komm bald wieder. Diesmal werde ich 8 Monate in Deutschland sein. Das ist schon ne Zeit. Ich denke, was mir wohl am meisten zu schaffen macht, ist, dass ich meine Wohnung in San Ramon aufloesen musste. Jetzt bin ich ein Stueck weit heimatlos. Ich werd zwar einen Ort haben, wo meine Sachen sind, aber ich werd viel unterwegs sein, darum wird es wohl schwierig werden, dass dieser Ort zu einem Zuhause wird.
Andererseits kehre ich nach Deutschland zurueck um Heike zu heiraten. DAS ist schon mal echt was Gutes. Dann seh ich viele Freunde und meine family wieder und kann in Korntal mit dem Masterstudium beginnen.
Es gibt schon auch einiges, worauf ich mich freuen kann. Aendert aber momentan doch nichts dran, dass es einfach komisch ist – mein – Peru zu verlassen…

Mein Flug geht uebrigens erstmal nach Toronto, Kanada. Ich hab fast 10 Stunden Aufenthalt, werd also ein bisschen Zeit haben, die Stadt anzusehn. Zumindest auf den zweithoechsten Turm der Welt moechte ich doch mal hoch. :-)