Was ich noch gar nicht wusste, ist, dass es in San Ramon eine Schule für Behinderte gibt. Doch als einige Leiter der Gemeinde hier einen Besuch dort planten, fragten sie mich, ob ich nicht mitkonmmen wolle, um eine kurze Andacht zu halten.

Fand ich natürlich klasse und so war ich dabei.

Es sollte nur ein kurzes Programm sein, um die Konzentration der Kinder, die größtenteils auch geistig behindert bzw. „herausgefordert“ sind, nicht überzustrapazieren. Wir sangen ein paar Lieder, ein kurzes Theater und meine Andacht zum „wortlosen Büchlein“. Danach gab es ein kleines Geschenk für jeden und eine Chocolatada mit Paneton. Chocolatada ist sowas wie heiße Schokolade und der Paneton ist eine Art Kuchen, der in Peru zu Weihnachten gehört wie bei uns in Deutschland die Weihnachtsplätzchen.

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Besonders war ein Junge mit Down-Syndrom. Sein Name ist Henry. Er wollte immer mit dabei sein. Das Mikro anfassen und reinreden, die Gitarre mit-spielen oder das wortlose Büchlein wegnehmen. Gut zu wissen, dass Menschen mit Down-Syndrom in der Regel wirklich sehr lieb sind und Dir nichts tun wollen. Auch Henry wollte einfach dabei sein. So hab ich, immer wenn er kam, versucht, ihn mit einzubauen in das, was gerade lief.

Die Lehrer haben sich sehr gefreut über unseren Besuch und gesagt, dass wir jederzeit willkommen sind.

War ein wirklich schöner Einsatz, die Kinder haben sich gefreut und wir hoffen, dass sie auch Gott ein wenig näher gekommen sind.

Bilder des Einsatzes findest Du unter Bilder.


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