Der 30. Mai 2017

Am 30. Mai 2017, in den frühen Morgenstunden, starb mein Vater im Krankenhaus Rothenburg ob der Tauber.

Das ist jetzt 10 Tage her und ich hatte nicht wirklich Zeit mich damit auseinanderzusetzen. Hab ich mir das einfach nicht erlaubt? All das was man halt so zu tun hat, war das nur, um mich davon abzulenken, dass ich nun keinen Vater mehr habe?

Am Samstag, dem 27. Mai holte meine Mutter den Arzt, weil mein Vater schon zwei Tage lang kaum essen und trinken konnte. So konnte es nicht weitergehn und so musste der Arzt kommen. Er empfahl sofort, dass er ins Krankenhaus muss. Flüssigkeitszufuhr und abchecken, ob eine Krankheit vorliegt. Meine Mutter informierte mich am Abend, dass mein Vater nun im Krankenhaus sei. Als sie mir sagte, dass er nicht mehr aß und trank wurde ich erinnert an Heikes Tante. In deren letzten Tagen war es ein Zeichen, dass es zu Ende geht, als sie nichts mehr zu sich nahm. Darum überlegte ich sofort, ob ich nicht am Montag, meinem freien Tag, zu ihm fahren soll.

Am Montag, dem Geburtstag von meinem Bruder Martin und meiner Patentochter Jenny, fuhr ich in meine Heimat. Ich fuhr zuerst ins Krankenhaus und besuchtemeinen Vater. Er wirkte schwach und sehr müde. Er ist seit vielen Jahren selbst mit Hörgeräten sehr schwerhörig. Da im Krankenhaus hatte er auch die Hörgeräte nicht drin. Würde er mich hören? Ich versuchte laut und mit kurzen Sätzen nah an seinem Ohr zu sprechen. Er schien sprechen zu wollen, hatte aber kaum Kraft dazu. Ich wusste nicht, ob er mich erkannte. Ich gab ihm einen Schluck Wasser und er musste stark husten. Nach etwa einer Stunde fuhr ich zu meiner Familie nach Geslau.

Abends gegen 18.30 Uhr fuhr ich nochmal ins Krankenhaus. Diesmal mit meiner Mutter. Sie wusste auf welchem Ohr er noch besser hört. Auch war er in gewisser Weise “programmiert” auf ihre Stimme. Er konnte sich hier und da ein bisschen äußern. Er äußerte dass er mitbekommen hat, dass ich da bin. Das hat mich sehr froh gemacht. Trotzdem war er sehr schwach und noch mehr als bei meinem ersten Besuch wurde deutlich, dass er Sachen sagen will, ihm aber die Kraft fehlt. Er umarmte nochmal meine Mutter so gut er es konnte. Als wir ihm sagten, dass wir nun wieder nach Hause müssen (Mama nach Geslau, ich nach Gießen), da winkte er uns hinterher. Mama sagte später, das hätte er bei vorherigen Besuchen nicht getan.

Ich verließ das Krankenzimmer mit dem Gedanken, ob dies das letzte Mal war, dass meine Mutter ihren Ehemann lebend sah.

Am nächsten Morgen erhielt ich in Gießen den Anruf, dass mein Vater gestorben war.

Weihnachtsgruß 2015

Frohe Weihnachten!

Auch von uns soll Euch noch ein Weihnachtsgruß erreichen. Da wir aber wissen, dass grade zur Weihnachtszeit viele Mails ankommen, soll diese kurz bleiben.
Wir wünschen Euch ein gesegnetes und möglichst stressfreies Weihnachtsfest. Jesus wurde geboren, um uns Frieden zu bringen. Ich hoffe, dass Ihr das in Eurem persönlichen Leben und in Eurer Familie erleben dürft.
Und da sich ja auch das Jahr 2015 dem Ende zuneigt, will ich die Gelegenheit nutzen, um Euch allen herzlich zu danken für Eure Unterstützung. Danke für jedes Gebet und jede Gabe, die ihr aus Liebe und freiwillig gegeben habt. Wir fühlen uns getragen durch viele Freunde, die unseren Dienst für Gott hier in Peru wertschätzen und unterstützen. So hoffen wir auch für Euch, dass ihr auf ein gutes 2015 zurücksehen könnt und zuversichtlich – an Gottes Hand – ins 2016 startet.

Gott segne Euch!
Eure Heike und Wolfgang und Ben und Hannes und ???

Weihnachts-Gruß.2015_2ö

 

Einsätze von Wolfgang in und um Satipo

Momentan bin ich, Wolfgang, fast jedes Wochenende unterwegs. Entweder in Satipo selbst oder in der Umgegend.

23-25. Oktober: Jahresfest (Geburtstagsfeier) der Jugend in Satipo

Der Jugendleiter in Satipo (Josue) hatte mich eingeladen beim Jahresfest der Gemeindejugend zu predigen. Sie hatten es sogar extra wegen mir verlegt, weil ich in der Woche vorher nicht konnte wegen einer Leiterschulung in der Nähe von Tarma. So war ich dann von Freitag bis Montag-Früh in Satipo um über Themen zu reden wie “Der Sinn der Jugendarbeit”, “Dies ist DEINE Kirche” oder “Das Miteinander der Generationen”. Das Motte des Jahrefestes war “Versprochen ist versprochen – Im Glauben fest bis zum Schluss”

Neben den Themen, zu denen auch noch ein weiterer Prediger aus Lima, Ruben Sanchez, sprach, blieb noch genug Zeit für Gespräche, sich kennenlernen, Sport und Spiele und am Samstag auch ein kleines Konzert. Und das alles auf einem schönen Freizeitgelände, wo auch die Jugendlichen übernachteten.

Am Sonntag-Nachmittag konnte ich sogar mal eben ins nahe gelegene San Martin de Pangoa fahren, um einen Freund zu besuchen. Es war eine relativ kurze Strecke, bin aber sehr langsam gefahren, um einfach auch mal die Landschaft zu genießen.

Am Sonntag-Abend war dann der große Abschluss Gottesdienst mit Torte und “Happy birthday” singen. Ein volles aber sehr schönes und gesegnetes Wochenende.

Am Montag-Morgen trat ich dann die Heimreise an.

IMG_7163

Der Jugendleiter Josue moderiert den ersten Abend.

IMG_7187

Meine erste Predigt am Freitag-Abend

IMG_7252

Wolfgang an der Arbeit :-)

IMG_7294

Der Jugendpastor Ruben Sanchez aus Lima am Samstag-Morgen

IMG_7323

Ein Thema von Wolfgang auch am Samstag-Morgen

WP_20151024_08_36_33_Pro

Mein Bücher-Angebot für die Jugendlichen

WP_20151024_16_51_40_Pro

Ein wunderschöner Ort für die Jugendlichen

WP_20151025_09_55_00_Pro

Wolfgangs Teenagergruppe am Sonntag

WP_20151025_21_48_13_Pro

Der Abschluss am Sonntag-Abend mit “etwas” Torte.

 

 

31.10 – 1.11: Besuch der Gemeinde in Rio Oso (übersetzt Fluss Bär)

Durch die Gemeinde in La Merced kam ich in Kontakt mit einer Jugendleiterin des Presbyteriums “Satipo Norte”. Sie setzen sich auch ein für die Jugend, aber da ihre Region nur aus kleinen Orten besteht ist es wesentlich schwieriger die Jugendlichen zur Gemeinde einzuladen.

Ein erstes Kennenlernen fand nun vergangenes Wochenende statt. Ich traf mich in Satipo mit der Jugendleiterin Yelene, die mein Kontakt ist und der Leiterin der Jugendarbeit der Region und gemeinsam ging es dann noch eine Stunde weiter rein in den Dschungel um zu dem kleinen Ort “Rio Oso” zu fahren. Übersetzt heißt der Ort ja “Fluss Bär” und die Abzweigung zu diesem Ort heißt auch noch “Maul des Bären”. Es ist tatsächlich ein sehr kleiner Ort und wir kamen in absoluter Dunkelheit an. Als wir dann mit Lampen zur Kirche kamen und dort das Licht anknipsten war das für mich auch eine geistliche Sache: Genauso wie wir da ganz sichtbar Licht in dunkelster Nacht anknipsten, so ist auch die Gemeinde Jesu dazu da Licht zu sein in einer dunklen Welt voller Krieg und Hass und Egoismus.

An diesem Samstag-Abend hielt ich das Thema “Gott braucht keine Helden. – Oder doch?” vor etwa 10 Leuten. Davon waren 3 echte Jugendliche. Am Sonntag waren es ein paar mehr Leute. Aber es war deutlich, dass es wirklich schwieriger ist an Orten wie Rio Oso eine funktionierende Jugendarbeit aufzubauen. Es war schön zu sehen, dass die Gemeindeglieder motiviert sind und ermutigt waren durch meinen Besuch.

Mein Zimmer zur Übernachtung

Mein Zimmer zum Übernachten. Und Bayern München ist auch mit dabei…

Jemand hat für mich sein Zimmer hergegeben.

WP_20151031_21_36_58_Pro

Sehr einfache Verhältnisse

WP_20151101_06_32_19_Pro (2)

Mein Badezimmer an dem Wochenende: Der Fluss

WP_20151101_10_04_09_Pro

Leitung des Gottesdienstes

WP_20151101_10_15_29_Pro

Leitung des Anbetungsteils

WP_20151101_11_37_53_Pro

Die Kinder singen ein Lied

WP_20151101_11_38_20_Pro

Die Gemeinde in Rio Oso

WP_20151101_11_39_30_Pro

Und der Wolfgang war auch dabei

WP_20151101_13_28_40_Pro

Die Kirche hinter einem Bananenbaum-Feld

 

5. – 8. November: Leiterschulung auf Synodalebene in Mazamari (20 min von Satipo)

Das steht nun diese Woche an und ich bin eifrig dabei meine Unterlagen zu Jüngerschaft zu überarbeiten bzw. weiterzuentwickeln. Es wird noch einen weiteren Prediger geben, der über das Predigen reden wird, also wie man Predigten vorbereitet und hält. Aber meine Teil wird um Jüngerschaft gehen, also was es heißt als Jünger Jesu zu leben, wie ich selbst durch Jüngerschaft im Glauben wachsen kann und wie ich anderen eine Hilfe sein kann im Glauben zu wachsen.

Betet für diese Tage, dass Gott mich gebraucht zu den geistlichen Leitern der Region zu reden und gute Impulse zu geben, dass Gemeinden wachsen können.

 

Danke für alles Gebet!

Wolfgang

Hochzeit von Kati und Denis

Anfang August nahmen wir an einem besonderen Ereignis teil. Der Hochzeit von Katia und Denis. Wir schätzen Katia als Freundin und Schwester im Herrn und sie gehörte schon irgendwie mit zu unserer Familie. Nun waren wir aber auch offiziell Padrinos (Paten) bei ihrer Hochzeit und werden nun auch als „zweite Eltern“ angesehn. Diese Ehre geht aber auch in der Regel einher damit, dass von den Padrinos eine ordentliche finanzielle Unterstützung zur Hochzeit erwartet wird. In Einvernehmen mit den Eltern von Denis übernahmen wir einige Kosten der Hochzeit, was aber im Rahmen blieb.

IMG_6998

Denis kommt aus Huancayo, die Hochzeit war in Huancayo, und was wir nicht wussten, war, dass Hochzeiten in Huancayo nochmal ne ganz andere Kategorie sind. Da werden dem Brautpaar richtig viele und teils teure Geschenke gemacht. Und: Den Paten des Brautpaars auch!!!

Auch das wurde zwar im Vornherein besprochen, und da auch die Familie von Denis Christen sind und Katias Familie arm ist, sollte das auch im kleinen Rahmen passieren. Jedoch der „kleine Rahmen“ war – aus unserer Sicht“ nicht klein.

Am Tag vorher wurde uns noch relativ kryptisch mitgeteilt, dass nachmittags das Brautpaar die Geschenke bekommen würde und auch die Paten kämen „zu ihrem Recht“.

Wir wussten nicht, was das zu bedeuten hat bis es dann soweit war. Zur Musik der Band kam der größte Teil von Denis‘ Familie in den Saal zu uns nach vorne getanzt. Vorne weg die Eltern von Denis mit einem kompletten Spanschwein, danach die weiteren Familienmitglieder mit: einem geschlachteten Lamm, viele Körbchen mit Obst, eine Kiste Bananen, eine Kiste Äpfel, mehrere Pakete Trinkjoghurt, Pakete mit Cola, ein lebendes Huhn, etc. Es schien gar nicht aufzuhören. Und bei der Übergabe gab es dann auch noch ein kleines Ritual. Mir wurden die Geschenke natürlich nicht einfach übergeben. Tanzend wurde es zu mir hingeschwenkt und wollte ich es greifen wurde es wieder schnell weggezogen. Solange bis ich schnell genug war um es zu fassen zu kriegen. Irgendwie lustig, aber auch irgendwie komisch, muss ich zugeben.

Danach war das Brautpaar dran ihre Geschenke zu kriegen. Und obwohl es ja ein „kleiner Rahmen“ sein sollte, bekam das Brautpaar ein komplettes Schlafzimmer geschenkt, Schränke und Kommoden, 3 Bügelbretter (!) und viele, viele, viele kleine Geschenke. Es war schon echt ne Materialschlacht, aber sicherlich eine gute Sache für ein Paar das mit nichts ins Eheleben startet. Wir haben aber auch gehört, dass da manche in Huancayo auch ein Geschäft draus machen. Also heiraten um große Geschenke zu kriegen und kurz darauf bei der Scheidung wird 50-50 gemacht. Im Internet konnten wir sehen, dass da auch manchmal Autos und Häuser und Grundstücke geschenkt werden.

Nach dem Überreichen der Geschenke war die Hochzeit dann auch zu Ende und so gegen 5 Uhr nachmittags gingen alle nach Hause.

Unser Kofferraum war extrem gefüllt, aber glücklicherweise konnten wir dort, wo wir übernachteten einiges davon (Spanschwein und Lamm, Obst, etc) verkaufen. Der Erlös kam dann noch Katia und Denis zugute.

WP_20150808_17_38_00_Pro

Bitte betet auch für die beiden. Denis hat in Huancayo eine gute Arbeit, aber Katia muss noch bis Ende 2016 in San Ramon bleiben, um ihr Studium zu beenden. Denis sucht gerade Arbeit in San Ramon, um bei seiner Frau und Tochter sein zu können, aber die Möglichkeiten hier sind halt begrenzt. Betet für die schwierige Situation der Distanz und dass Denis eine Arbeit findet. Danke!

Hier noch einige Impressionen von der Hochzeit:

Nach der standesamtlichen Hochzeit

Nach der standesamtlichen Hochzeit

Der Einzug des Bräutigams mit der Madrina (Patin)

Der Einzug des Bräutigams mit der Madrina (Patin)

Der Einzug der Braut mit dem Padrino

Der Einzug der Braut mit dem Padrino

Nach der Trauung das erste Bild mit den Padrinos

Nach der Trauung das erste Bild mit den Padrinos

Das Paar mit ihrer Tochter Briana

Das Paar mit ihrer Tochter Briana

IMG_7031

 

Hannes beim Mittagessen. Und Mara....? Wer weiß....

Hannes beim Mittagessen. Und Mara….? Wer weiß….

Der "Einzug der Geschenke" :-)

Der “Einzug der Geschenke” :-)

Ein Spass beim Geschenke-Haschen

Ein Spass beim Geschenke-Haschen

 

Reisedienste April bis Juni 2015

Wir sind grad im Heimatdienst in Deutschland. Wer uns gern sehen möchte, hier hast Du die Gelegenheit:

12. April um 10.30 Uhr in der Evangelischen Gemeinschaft Ehringshausen
12. April um 19.30 Uhr in der Evangelischen Gemeinschaft Niederdresselndorf
14. April um 20.00 Uhr in der EFG Kröffelbach

17. – 20. April: Wir sind in Bremen und machen Besuche
18. April um 18 Uhr in der Matthäus-Gemeinde in Bremen
21. April um 19 Uhr in der Bibelstunde in Bochum
26. April Frühjahrskonferenz der Neukirchener Mission in Neukirchen-Vluyn
30. April um 20 Uhr in der EfG Hüttenberg-Hochelheim

 

3. Mai um 10.30 in der EfG Asslar
5. Mai um 18 Uhr Heike beim Frauenabend in Kröffelbach
10. Mai um 10 Uhr in der Stadtmission Konstanz
17. Mai in der Stadtmission Solingen
24. Mai in der Stadtmission Gelsenkirchen / Schalke
25.-30. Mai: Wir sind in Wolfgangs alter Heimat Geslau / Rothenburg o.d.Tauber
31. Mai in Wilnsdorf-Rinsdorf

 

7. Juni in der EFG Rothenburg ob der Tauber
13. Juni Frauenmissionstag in Neukirchen-Vluyn
14. Juni EG Gemeinde Neukirchen-Vluyn

18. Juni Evangelische Gemeinschaft Emmerzhausen
21. Juni um 14 Uhr in EG + CVJM Dornholzhausen
22. bis 28. Juni in Konstanz
28 Juni Aussendungsgottesdienst in der Stadtmission Konstanz

 

Sehen wir uns?

 

Rundmail Dezember 2013

Den Rundbrief gibt es HIER zum Runterladen und Ausdrucken

 

Es wird mal wieder Zeit Euch zu berichten, was grad so los ist. Was war und was vor uns liegt. Es ist gut zu wissen, dass Ihr da draußen in der Welt (Deutschland, Schweiz, Peru, USA, etc) hinter uns steht, für uns betet und für uns gebt. Gott segne Euch für Eure Treue!
Und HIER könnt Ihr ein paar Bilder der letzten Zeit sehen. Einfach auf den Link klicken.

Schule Nueva Esperanza

Nur noch zwei Wochen und das Schuljahr 2013 geht zu Ende. Dieses Jahr hatte Wolfgang 6 Klassen Religionsunterricht, was schon spürbar viel war mit allen Vorbereitungen und Nacharbeiten, die das mit sich bringt. Wenn dann noch Predigten, Jugendkreise oder Besuche in Dörfern anstehen, fällt schon mal der freie Tag in der Woche flach.

Wolfgang möchte das nun 2014 reduzieren. Entweder werden die Kurzzeitler einige Relistunden übernehmen, oder die Klassenlehrer müssen ran. Wolfgang will das auch nicht ganz aufgeben. Er empfindet es als Vorrecht alle Schüler (bis auf Kindergarten) mit Namen zu kennen und möchte den Bezug zu ihnen nicht verlieren. Aber etwas mehr Freiheit, auch für Reisen unter der Woche fände er wünschenswert.

2013 konnten durch Spenden aus Deutschland einige Neuerungen in die Schule gebracht werden. Wenn Du wissen und sehen möchtest was das war, klicke bitte auf diesen LINK.

Ein Grund zur Dankbarkeit sind die verschiedenen Aktivitäten, bei den Kinder und/oder Eltern von Jesus erfahren können.

Da gibt es den Kids-Club „Nueva Generación“. Eine Kindergruppe nur für Schüler unserer Schule. Es ist freiwillig und etwa 30 Kinder kommen regelmäßig.

Montag-Morgens gibt es einen Bibelkurs für Mütter. 15 Mütter kommen und Gott berührt ihre Herzen. Geleitet wird dieser Kurs von unserer Missionarskollegin Nicole Jerosch.

Desweiteren finden Elternabende statt über Erziehung und es gibt ein Seelsorge-Angebot für Eltern. Immer gibt es dabei die Möglichkeit auf Jesus hinzuweisen und es war schön vor Kurzem von einer Mutter zu hören, dass es eine große Hilfe war für ihre Familie und Ehe.

Danke fürs Weiterbeten für unsere Schule.

2014 geht es los mit der Oberstufe und wir brauchen noch Lehrer dafür.

 

Gemeindearbeit San Ramon

Seit Kurzem ist Wolfgang Teil des Kirchenvorstands der Gemeinde in San Ramon. Es freut ihn, dass die Gemeindeglieder so viel Vertrauen in ihn haben, um ihn zu wählen. Aber es bedeutet nun auch mehr Arbeit. Immer wieder gibt es Treffen, um über Anliegen und Probleme der Gemeinde zu sprechen, und um Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht immer einfach und nicht immer geht es um geistliche Themen. Wir sind dankbar für Gebet, dass Gott Wolfgang immer wieder zeigt, wo er gute, geistliche Impulse setzen kann.

Weiterhin ist Wolfgang auch in der Jugend aktiv. Vor 3 Wochen wurde ein neues Leitungsteam gebildet. Wichtig ist, dass dieses Team nun gut zusammenfindet und in guter Weise das Jahr 2014 plant. Ermutigend ist, dass durch das christliche Konzert im September mehr Jugendliche samstags in den Jugendkreis kommen. Betet um geistlichen Tiefgang und dass es nicht nur um Spaß und Gemeinschaft geht.

 

Besuche in Dörfern

Seit Juni hat die Mission ein neues Auto, das Wolfgang nutzen kann, um leichter entfernte Dorfgemeinden besuchen zu können.

Zum Beispiel konnte ich mit unserem Mitarbeiter Gerardo Pecho den Ort Acshuchacra besuchen. Das Besondere daran war: Nach 3 Stunden Autofahrt (unter anderem durch einen Fluss) ging es nochmal 2 Stunden zu Fuß weiter, um zu diesem Ort zu gelangen. Dort wohnen gerade mal 4 Familien. Zwei Familien sind Christen und bilden die Gemeinde. Dorthin verirrt sich selten jemand und so waren sie umso dankbarer, dass wir kamen, um zu unterrichten und zu predigen. Es gab auch keine sanitären Einrichtungen, als war dieser Besuch auf verschiedenen Ebenen eine Herausforderung.

Und vor zwei Wochen konnte ich bei der Synode der Kirchen im Gebiet der Selva Central (zentraler Bergurwald) in dem Ort Rio Venado dabei sein. Delegierte von vielen Gemeinden waren dort, und ich konnte das Treffen nutzen, um Kontakte zu knüpfen und ihnen die Unterstützung der Mission anzubieten. Es war eine gute Zeit und ich hoffe auf Einladungen. Rio Venado ist auch ein kleines Dorf und da viele Delegierte da waren, war für mich kein Bett mehr frei. Aber im Auto war es auch bequem… :-)

Einige Bilder von diesen beiden Besuchen gibt es unter oben erwähntem Link, oder HIER.

 

Aussicht nächstes Jahr

Wolfgang: Worüber ich in den letzten Jahren immer wieder nachgedacht habe, war Literaturarbeit. Also Jugendbücher, Schulungsmaterial, Traktate, teils erstellen, teils übersetzen und an den Mann oder die Frau bringen. Allerdings ist Peru kein Leseland. Das war das KO-Argument, weswegen ich davon absah, mich da weiter zu engagieren. Trotzdem ließ es mich nicht los. Immer so nebenbei erstellte ich doch ein paar Sachen: Ein Liederheft, eine Schulungsbroschüre über Spiel-Pädagogik, die Übersetzung des Jugendbuchs „Jesus First“ von Roland Werner, ein missionarisches Faltblatt für ein Konzert.

Im Heimatdienst konnte ich mit einem Mitarbeiter unserer Mission, Imre Fülöp, sprechen, der in der Slowakei Literaturarbeit macht. Er sagte mir, die Slowakei sei auch kein Leseland, jedoch habe sich seine Arbeit sehr positiv entwickelt und sie können mittlerweile viel christliche Literatur in der ganzen Slowakei verschicken, was für viele ein Segen ist.

Ein weiterer Gedanke, der mir kam war, dass Gott das geschriebene Wort gewählt hat, um zu uns Menschen zu sprechen. Das ist natürlich in erster Linie die Bibel. Aber wer kaum im alltäglichen Leben liest, der liest auch nicht viel in der Bibel. Darum gilt es, in den Menschen das Bewusstsein zu wecken, dass Lesen etwas Gutes, Wertvolles ist, von dem ich profitieren kann. Das möchte ich zu meiner Aufgabe machen. Einerseits in der Schule, wo von klein auf die Schüler geprägt werden können, aber auch hier in den Gemeinden der Region.

Es gäbe noch viel dazu zu sagen, aber das würde den Rundbrief sprengen. Wer dazu gute Gedanken oder Ideen oder Fragen hat, darf sich gern melden.

 

Finanzen

Wenn Du gerne unsere Arbeit unterstützen möchtest, dann kriegst Du HIER kurz und übersichtlich erläutert wie das geht.

Wenn Du mehr Details wissen willst kannst Du HIER nachsehen.

 

Familie
Heike: Vor einiger Zeit habe ich Euch in einer Mail von den gesundheitlichen Problemen von Ben und Hannes erzählt. Kurz darauf hatte ich die Möglichkeit mit den beiden zu ei-nem Arzt in Lima zu gehen, der auch deutsch spricht. Das Ergebnis war, dass er die ganze Medizin für die Jungs dras-tisch verringerte und uns riet, mit den Jungs trotzdem ins Schwimmbad zu gehen und das Ganze etwas lockerer zu sehen. Was kann ich sagen: Ben und Hannes waren seit-dem kaum mehr krank. Darüber freuen wir uns sehr, dan-ken Gott und danken Euch für Euer Gebet!
Da grade viel los ist mit Schule und Gemeinde ist Wolfgang viel weg oder im Büro. Das merken Mama und Kinder gleichermaßen. Die Zeit als Ehepaar kommt zu kurz und die Kinder sind oft unausgeglichen. Darum freuen wir uns auf den 22. Dezember. An dem Tag beginnt unser Urlaub. Wir werden nach Lima reisen und einige Wochen alles hinter uns lassen. Betet mit, dass es eine gute und erholsame Zeit wird.
Vielen Dank für all Eure Unterstützung.
Jesaja 57,14:
Machet Bahn, machet Bahn! Bereitet den Weg, räumt die Anstöße aus dem Weg meines Volks!
Mit diesem Vers freuen wir uns auf den Advent. Es ist die Zeit, um den Weg zu unseren Herzen herzurichten, damit Jesus dort auch wirklich ankommen kann. Anstöße, Hinder-nisse aus dem Weg räumen, das kann bei jedem anders aussehen. Dass es notwendig ist, wissen wir alle.
Euch allen eine gesegnete Adventszeit! Der HERR ist nahe!
Liebe Grüße von
Wolfgang & Heike & Ben & Hannes Schmidt

Heike: Verrückte Welt!

Hier stehe ich in der Küche und spüle das Frühstücksgeschirr und höre meinem Hannes beim Spielen zu – er ist so ruhig und ausgeglichen wie selten…

Diesen Morgen hat sich etwas neues zu unserer Geräuschkulisse hinzugefügt – etwas neues sollte ich vielleicht nicht sagen: ‚jemand‘ neues: Reyna!

So neu eigentlich auch wieder nicht.

Reyna ist ein Mädchen, die mir schon mal vor gut 3 Jahren im Haushalt geholfen hat. Damals war sie erst 14 Jahre alt und kam an 2 Nachmittagen. Sie war ein gutes halbes Jahr bei uns… dann kamen die großen Ferien und wir haben uns für das kommende Schuljahr lose verabredet. Gleiche Arbeit, gleiches ‚Gehalt‘…

Reyna kommt aus einer ziemlich kaputten Familie. Damals wohnte sie mit ihrem Vater und ihrer Schwester zusammen. Die Eltern hatten sich getrennt. Der Vater konnte nicht mehr so gut laufen und deshalb auch nicht viel arbeiten. Manchmal kam die Mutter aber zu Besuch und wohnte dann auch im Haus, gemeinsam mit der neuen Freundin des Vaters und dem Freund der Schwester. Für mich die ich vergleichsmäßig aus einer behüteten Familie komme, ein einziges kaputtes Durcheinander.

Nun, die Ferien waren vorbei… und Reyna kam nicht mehr! Meine Freundin, die mir Reyna vermittelt hatte, erzählte mir, dass die Mutter Reyna mit auf den ‚Acker‘ (Chacra) genommen hatte, wo sie arbeitete um sie dort ‚zu verheiraten‘. Ich war geschockt und musste in den vergangen Jahren immer wieder an sie denken und hielt die Augen nach ihr offen.

Vor ein paar Tagen bin ich mit Hannes unterwegs und sehe eine junge Frau mit ihrem Baby in der Manta (typisches peruanisches Tragetuch) in ein Moto steigen. Sie kommt mir irgendwie bekannt vor, ich gucke ein paar Mal hin – sie auch – und: es ist Reyna! Reyna, fast 17, mit ihrem 1 ½ jährigen Sohn Elvis. Wow! Wow, war das erste was mir durch den Kopf schoss! Wir reden nur kurz, sie muss weiter… aber sie meint sie würde mal vorbeikommen. Und gleich am nächsten Tag steht Reyna vor der Tür.

Sie erzählt ein bisschen aus ihrem Leben und sie geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Sie arbeitete auf dem Acker, der Farm, hat einen Freund/Mann; sie sind nicht verheiratet. In den letzten Jahren hatte sie mindestens eine Fehlgeburt und auch ihren kleinen Elvis hätte sie fast verloren. Die Schwiegermutter behandelt sie nicht gut und auch ihr Freund vermittelt ihr nur das sie nichts wert ist und nichts kann. Sie sagt sie hat Schulden, weil sie nicht mit ihrer Schwiegermutter zusammenleben kann und ihren eigenen kleinen Platz gekauft hat. Jetzt ist sie wieder in San Ramon und sucht Arbeit.

Mittlerweile ist auch Wolfgang zum Gespräch dazugekommen… wir gucken uns an und fragen uns, ob wir sie vielleicht wieder einstellen sollen?! Sollen wir?

Wir haben ihr eine Arbeit für die nächsten Wochen angeboten, nur halbtags, aber immerhin etwas. Sie nimmt an und freut sich. Aber sie kann Elvis nicht mitbringen.

Ich glaube es tut ihr weh… sie war noch nie von ihm getrennt… er ist jetzt bei ihrer Mutter. Sie wird ihrer Mutter das halbe Gehalt von uns abtreten, weil sie sich ja um ihren Sohn kümmert.

Jetzt spielt Reyna gerade mit Hannes und ich denke die ganze Zeit wie verrückt das für sie sein muss, ihren noch schlafenden Sohn bei ihrer Mutter zurückzulassen, damit sie bei den ‚Gringos‘ arbeiten gehen kann.

Verrückte Welt! Ich frage mich was ich tun kann? Ist die Arbeit bei uns das Richtige? Wie soll sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen und die Schulden abarbeiten?

Und was mich so erschreckt das Reynas Geschichte ja kein Einzelfall ist. Noch nie sind mir so viele schwangere Mädchen wie hier begegnet. Es kommt mir vor, als wenn sie ‚Familie spielen‘ wollen. Sind die Babies dann auf der Welt kümmert sich häufig die Oma um die Kinder – oft eher schlecht als recht.

Und da bin ich auf der anderen Seite, die erst mit 30 geheiratet hat, deshalb auch erst in den 30ern ihre Kinder bekommt und mit einem riesen Grinsen im Gesicht die Botschaft vernimmt: ‚Sie sind schwanger‘ und aus dem Häuschen ist deswegen und nur wenig verständige Blicke des Arztes erntet…

Verrückte Welt!!!

Um auch mal was zu sehen…

Bilder kommen bei uns immer wieder zu kurz. Darum hier wenigstens ein paar Eindrücke der letzten Zeit:

 

Im Juni 2013 war es endlich möglich ein Dienstauto zu bekommen. Das erleichtert das Reisen zu abgelegenen Dorfgemeinden enorm.

Im Juni 2013 war es endlich möglich ein Dienstauto zu bekommen. Das erleichtert das Reisen zu abgelegenen Dorfgemeinden enorm.Der Nissan Xtrail Extreme bringt mich sicher dorthin. Hier beim Nissan-Händler in Lima.

Auf dem Weg nach Acshuchacra. War doch etwas irritiert, als ich allen Ernstes durch einen Fluss fahren sollte ohne zu wissen wie tief er ist. Glücklicherweise war es nur etwa 40cm tief. Aber mulmig war mir schon.

20131020_082620

Um zu dem Dorf zu gelangen musste noch 2 Stunden Fußmarsch auf 3500 Meter bewältigt werden. War durchaus anstrengend, aber die Landschaft war toll.

20131018_144832

Angekommen in Acshuchacra. Immerhin gibts schon Strom dort. Aber Toiletten gab’s in KEINER Form.

20131019_201457

Mein Schlaflager. Kein Matraze, aber viele Decken. In der Nacht wurde es empfindlich kalt.

20131019_201515

Direkt über dem Bett: Der Kühlschrank. :-) Fleisch für das nächste Mittagessen.

20131018_211828

Man sieht es nicht so gut, aber ich holte mir auch einen schönen Sonnenbrand. Sonne, 3500m Höhe und keine Mütze sind keine gute Kombination.

20131019_132053

Küche und Wohnzimmer der Familie, die uns beherbergte.

20131018_175919

Treue Christen, die sich sehr freuten, dass Gerardo und ich zu Besuch kamen. Dorthin verirrt sich selten jemand.

20131019_071328

Ein sehr leckeres Mittagessen (oder wars Frühstück?): Kartoffeln mit gebratenem Fisch.

20131020_073711

Und so sieht die Wohnküche von außen aus. Baustil wie vor 100 Jahren. Keine Fenster.

20131018_114350

Und wieder zu Fuß zurück ins nächste Dorf, wo das Auto auf uns wartete.

20130715_161708

Unsere Freundin Vera zusammen mit einem fröhlichen Ben. :-)

20130816_075020

Ein nicht alltägliches Bild: Ben und Hannes in Harmonie, friedlich beisammen.

IMG_20130503_151241-1

Auch wenn er noch nicht lesen kann. Ben liebt Bücher. Hier ganz entspannt mit Papa auf dem Sofa.

20131123_085449

Mittagessen bei der Synode der Selva Central. Delegierte aller Gemeinden der Region zusammen zur Schulung und zu Neuwahlen.

20131123_110057

Interessante Vorträge von Pastor Raul aus Chimbote zum Thema “Gemeindegründung”.

20131123_085539

Tischgemeinschaft und Gespräche über das Gehörte oder die Situation einzelner Gemeinden.

20131123_085454

Generationsübergreifendes Treffen.

20131123_085526

IMG_20130823_171032

Unsere Jungs vor unserem Haus bei ihrer Lieblngsbschäftigung: Sich dreckig machen. :-) Eis essen und Kreide malen.

IMG_20130906_163445

Und wieder: Ein Eis tut gut bei der Hitze.

 

Familie & Gesundheit

Ihr Lieben,

manchmal frage ich (Heike) mich schon wie ehrlich ich in einem Rundbrief von dem schreibe was mich hier wirklich bewegt! Ist alles was mich bewegt auch wirklich interessant für jeden? Oder langweilige ich unsere Freunde eher, die mit uns verbunden sind? Nun, immerhin liest Du das hier grade, darum interessiert es Dich wohl auch wie es uns geht. Du bist also mit uns verbunden.

Und vielleicht gerade wegen dieser Verbundenheit möchte ich euch heute ein bisschen in unser Familienleben mitreinnehmen.

Es ist Sonntagnachmittag. In einer guten halben Stunde beginnt die Abendroutine (Badewanne, Abendessen, für Hannes das ‚Gute-Nacht-Fläschen‘ und Ben darf noch Feuerwehrmann Sam oder Conni oder Bob gucken…). Ich sitze in meinem ‚Büro‘, welches so offen ist, dass ich von unten einen knotternden Hannes hören kann, im Hintergrund läuft ‚Wer hat die Kokosnuss geklaut‘… und Ben hustet!

Schon seit heute Morgen sind wir am Inhalieren mit Ben. Gerade alle 20 Minuten! Und das ist leider keine Ausnahme. Es ist im Moment Alltag.

Wolfgang hatte es ja schon in der letzten Rundmail erwähnt, dass es den Kindern seit etwa 2 Monaten nicht so gut geht und sie dauernd Husten haben. Ich weiß, das ist für viele vielleicht keine große Sache, aber uns belastet es schon.

Beide Jungs haben schon seit einiger Zeit Bronchialasthma, der sich im Laufe der Jahre verwachsen soll. Hannes geht es gerade auch besser und auch bei Ben dachten wir dass er endlich über den Berg ist. Aber gestern Abend fing es wieder an!

Es tut mir einfach so leid, meinen fröhlichen 3jährigen mit blassem Gesicht zu sehen, wie er versucht Luft zu bekommen.

Gott sei Dank haben wir im Nachbarort einen Kinderarzt, den wir immer mit Anrufen und Fragen nerven dürfen. Letzte Woche meinte er, dass es ganz klar eine Allergie ist die Ben hat – nur müssten wir jetzt rausfinden wogegen er allergisch ist. Es muss wohl irgendwas sein was er einatmet. Uff!!!

Gerade in solchen Zeiten wünsche ich mich zurück nach Deutschland, wo ich jedes Wort von dem verstehe was mir der Arzt sagt; wo es mehr Hilfsmittel gibt als hier und man auch leichter an eine 2. Meinung kommt.

Wir sind am Überlegen was wir machen können. Wogegen ist Ben allergisch? Täte ihm eine andere Umgebung gut? Sollen wir ihn woanders untersuchen lassen?

Wolfgang kriegt seit zwei Wochen seinen Husten nicht los und schafft grad so alle seine Termine und Verpflichtungen. Ich (Heike) halte mich gerade über Wasser… bin auch immer wieder angeschlagen und es ist einfach anstrengend.

Wir sind dankbar für all eure Gebete!

Liebe Grüße aus dem Bergurwald,

Wolfgang, Heike, Ben & Hannes

Aktuelles in der Schule “Nueva Esperanza”

Liebe Freunde!

Es ist höchste Zeit, dass Ihr wieder einen „richtigen“ Rundbrief bekommt. Schön gestaltet und mit Bildern und wahrscheinlich 5 Seiten lang, weil so viel mittlerweile hier los war.

Aber an diesem „richtigen“ Rundbrief bin ich schon seit Anfang Mai am Schreiben und komm nicht rum, ihn fertig zu machen. PLUS ihr würdet ihn nicht lesen, weil er zu lang wäre.

Darum nun ein Rundbrief in Portionen. Heute ein bisschen, in ein paar Tagen wieder ein bisschen, dann nochmal ein bisschen und so weiter. So habt Ihr hofftl. mehr Lust zu lesen und seid nicht gelangweilt.

Heute möchte ich Euch darüber informieren, was in der Schule grad so los ist:

Am vergangenen Freitag luden wir ein zu dem Film „Courageous“, ein christlicher Film, der besonders Väter animieren soll für die Familie da zu sein. Ein toller Film, den ich bis dahin noch nicht kannte. Schön war, dass ich ihn mit Heike zusammen ansehen konnte. Leider kamen nicht so viele Eltern wie erhofft. Trotzdem beten wir, dass er bei den Eltern, die da waren einen Eindruck hinterlassen hat und sie näher zu Gott bringt.

Diesen Donnerstag wird dann noch die „Escuela de Padres“ sein, sozusagen eine Schulung für die Eltern unter dem Thema: „Das Vorbild der Eltern in der Erziehung“ Ich werde etwa 40 Minuten zu diesem Thema sprechen und dann geht es in kleinere Gruppen, unter anderem mit den Themen „Die Gefahr der Internet-Pornografie“ (mein Thema), „Wie spreche ich mit unseren Kindern über Sex?“ und „Kinder erziehen mit moralischen und geistlichen Werten“.

Bin dankbar wenn Ihr für meine Vorbereitungen betet und dann auch für diese Abendveranstaltung. Donnerstag, 6. Juni um 19 Uhr.

Heike begann im März auch hochmotiviert im Kindergarten mitzuarbeiten. Fast jeden Tag war sie ein oder zwei Stunden dort, um den Kindergarten-Alltag kennenzulernen und die Erzieherinnen zu unterstützen. Ziel war es ja mit den Erzieherinnen zusammen ein neues, kindgerechteres Konzept zu erarbeiten und langsam umzusetzen. Leider musste sich Heike im April eingestehen, dass durch diesen Einsatz das Familienleben leidet. Es wurde ihr bewusst, dass sie da zurückschrauben muss, um unseren Kindern gerecht zu werden. Gut war da auch eine Besprechung mit unseren Kollegen Winfried und Nicole Jerosch zusammen mit dem Missionsleiter Siegfried Schnabel, in der ihr signalisiert wurde, dass dies auch völlig in Ordnung ist. Eine Veränderung des Kindergarten-Konzepts rückt dadurch zwar weiter weg, aber wir wollen weiter beten, dass unser Kindergarten auch wirklich den Kindern gerecht wird in ihrer speziellen Entwicklungsstufe.

Betet weiter für unsere Schule!

Für die Lehrer und Lehrerinnen und unseren Direktor Moises.

Für Heike und mich in allen Aufgaben und Kontakten die wir haben.

Für den Vorstand der Schule und Weisheit in allen Entscheidungen.

Für den Kindergarten, die Grundschule und die Planung der Sekundarstufe.

Für die Kinder und Eltern, dass sie Jesus kennenlernen.

Vielen Dank!

Eure Wolfgang & Heike