Den Rundbrief gibt es HIER zum Runterladen und Ausdrucken

 

Es wird mal wieder Zeit Euch zu berichten, was grad so los ist. Was war und was vor uns liegt. Es ist gut zu wissen, dass Ihr da draußen in der Welt (Deutschland, Schweiz, Peru, USA, etc) hinter uns steht, für uns betet und für uns gebt. Gott segne Euch für Eure Treue!
Und HIER könnt Ihr ein paar Bilder der letzten Zeit sehen. Einfach auf den Link klicken.

Schule Nueva Esperanza

Nur noch zwei Wochen und das Schuljahr 2013 geht zu Ende. Dieses Jahr hatte Wolfgang 6 Klassen Religionsunterricht, was schon spürbar viel war mit allen Vorbereitungen und Nacharbeiten, die das mit sich bringt. Wenn dann noch Predigten, Jugendkreise oder Besuche in Dörfern anstehen, fällt schon mal der freie Tag in der Woche flach.

Wolfgang möchte das nun 2014 reduzieren. Entweder werden die Kurzzeitler einige Relistunden übernehmen, oder die Klassenlehrer müssen ran. Wolfgang will das auch nicht ganz aufgeben. Er empfindet es als Vorrecht alle Schüler (bis auf Kindergarten) mit Namen zu kennen und möchte den Bezug zu ihnen nicht verlieren. Aber etwas mehr Freiheit, auch für Reisen unter der Woche fände er wünschenswert.

2013 konnten durch Spenden aus Deutschland einige Neuerungen in die Schule gebracht werden. Wenn Du wissen und sehen möchtest was das war, klicke bitte auf diesen LINK.

Ein Grund zur Dankbarkeit sind die verschiedenen Aktivitäten, bei den Kinder und/oder Eltern von Jesus erfahren können.

Da gibt es den Kids-Club „Nueva Generación“. Eine Kindergruppe nur für Schüler unserer Schule. Es ist freiwillig und etwa 30 Kinder kommen regelmäßig.

Montag-Morgens gibt es einen Bibelkurs für Mütter. 15 Mütter kommen und Gott berührt ihre Herzen. Geleitet wird dieser Kurs von unserer Missionarskollegin Nicole Jerosch.

Desweiteren finden Elternabende statt über Erziehung und es gibt ein Seelsorge-Angebot für Eltern. Immer gibt es dabei die Möglichkeit auf Jesus hinzuweisen und es war schön vor Kurzem von einer Mutter zu hören, dass es eine große Hilfe war für ihre Familie und Ehe.

Danke fürs Weiterbeten für unsere Schule.

2014 geht es los mit der Oberstufe und wir brauchen noch Lehrer dafür.

 

Gemeindearbeit San Ramon

Seit Kurzem ist Wolfgang Teil des Kirchenvorstands der Gemeinde in San Ramon. Es freut ihn, dass die Gemeindeglieder so viel Vertrauen in ihn haben, um ihn zu wählen. Aber es bedeutet nun auch mehr Arbeit. Immer wieder gibt es Treffen, um über Anliegen und Probleme der Gemeinde zu sprechen, und um Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht immer einfach und nicht immer geht es um geistliche Themen. Wir sind dankbar für Gebet, dass Gott Wolfgang immer wieder zeigt, wo er gute, geistliche Impulse setzen kann.

Weiterhin ist Wolfgang auch in der Jugend aktiv. Vor 3 Wochen wurde ein neues Leitungsteam gebildet. Wichtig ist, dass dieses Team nun gut zusammenfindet und in guter Weise das Jahr 2014 plant. Ermutigend ist, dass durch das christliche Konzert im September mehr Jugendliche samstags in den Jugendkreis kommen. Betet um geistlichen Tiefgang und dass es nicht nur um Spaß und Gemeinschaft geht.

 

Besuche in Dörfern

Seit Juni hat die Mission ein neues Auto, das Wolfgang nutzen kann, um leichter entfernte Dorfgemeinden besuchen zu können.

Zum Beispiel konnte ich mit unserem Mitarbeiter Gerardo Pecho den Ort Acshuchacra besuchen. Das Besondere daran war: Nach 3 Stunden Autofahrt (unter anderem durch einen Fluss) ging es nochmal 2 Stunden zu Fuß weiter, um zu diesem Ort zu gelangen. Dort wohnen gerade mal 4 Familien. Zwei Familien sind Christen und bilden die Gemeinde. Dorthin verirrt sich selten jemand und so waren sie umso dankbarer, dass wir kamen, um zu unterrichten und zu predigen. Es gab auch keine sanitären Einrichtungen, als war dieser Besuch auf verschiedenen Ebenen eine Herausforderung.

Und vor zwei Wochen konnte ich bei der Synode der Kirchen im Gebiet der Selva Central (zentraler Bergurwald) in dem Ort Rio Venado dabei sein. Delegierte von vielen Gemeinden waren dort, und ich konnte das Treffen nutzen, um Kontakte zu knüpfen und ihnen die Unterstützung der Mission anzubieten. Es war eine gute Zeit und ich hoffe auf Einladungen. Rio Venado ist auch ein kleines Dorf und da viele Delegierte da waren, war für mich kein Bett mehr frei. Aber im Auto war es auch bequem… 🙂

Einige Bilder von diesen beiden Besuchen gibt es unter oben erwähntem Link, oder HIER.

 

Aussicht nächstes Jahr

Wolfgang: Worüber ich in den letzten Jahren immer wieder nachgedacht habe, war Literaturarbeit. Also Jugendbücher, Schulungsmaterial, Traktate, teils erstellen, teils übersetzen und an den Mann oder die Frau bringen. Allerdings ist Peru kein Leseland. Das war das KO-Argument, weswegen ich davon absah, mich da weiter zu engagieren. Trotzdem ließ es mich nicht los. Immer so nebenbei erstellte ich doch ein paar Sachen: Ein Liederheft, eine Schulungsbroschüre über Spiel-Pädagogik, die Übersetzung des Jugendbuchs „Jesus First“ von Roland Werner, ein missionarisches Faltblatt für ein Konzert.

Im Heimatdienst konnte ich mit einem Mitarbeiter unserer Mission, Imre Fülöp, sprechen, der in der Slowakei Literaturarbeit macht. Er sagte mir, die Slowakei sei auch kein Leseland, jedoch habe sich seine Arbeit sehr positiv entwickelt und sie können mittlerweile viel christliche Literatur in der ganzen Slowakei verschicken, was für viele ein Segen ist.

Ein weiterer Gedanke, der mir kam war, dass Gott das geschriebene Wort gewählt hat, um zu uns Menschen zu sprechen. Das ist natürlich in erster Linie die Bibel. Aber wer kaum im alltäglichen Leben liest, der liest auch nicht viel in der Bibel. Darum gilt es, in den Menschen das Bewusstsein zu wecken, dass Lesen etwas Gutes, Wertvolles ist, von dem ich profitieren kann. Das möchte ich zu meiner Aufgabe machen. Einerseits in der Schule, wo von klein auf die Schüler geprägt werden können, aber auch hier in den Gemeinden der Region.

Es gäbe noch viel dazu zu sagen, aber das würde den Rundbrief sprengen. Wer dazu gute Gedanken oder Ideen oder Fragen hat, darf sich gern melden.

 

Finanzen

Wenn Du gerne unsere Arbeit unterstützen möchtest, dann kriegst Du HIER kurz und übersichtlich erläutert wie das geht.

Wenn Du mehr Details wissen willst kannst Du HIER nachsehen.

 

Familie
Heike: Vor einiger Zeit habe ich Euch in einer Mail von den gesundheitlichen Problemen von Ben und Hannes erzählt. Kurz darauf hatte ich die Möglichkeit mit den beiden zu ei-nem Arzt in Lima zu gehen, der auch deutsch spricht. Das Ergebnis war, dass er die ganze Medizin für die Jungs dras-tisch verringerte und uns riet, mit den Jungs trotzdem ins Schwimmbad zu gehen und das Ganze etwas lockerer zu sehen. Was kann ich sagen: Ben und Hannes waren seit-dem kaum mehr krank. Darüber freuen wir uns sehr, dan-ken Gott und danken Euch für Euer Gebet!
Da grade viel los ist mit Schule und Gemeinde ist Wolfgang viel weg oder im Büro. Das merken Mama und Kinder gleichermaßen. Die Zeit als Ehepaar kommt zu kurz und die Kinder sind oft unausgeglichen. Darum freuen wir uns auf den 22. Dezember. An dem Tag beginnt unser Urlaub. Wir werden nach Lima reisen und einige Wochen alles hinter uns lassen. Betet mit, dass es eine gute und erholsame Zeit wird.
Vielen Dank für all Eure Unterstützung.
Jesaja 57,14:
Machet Bahn, machet Bahn! Bereitet den Weg, räumt die Anstöße aus dem Weg meines Volks!
Mit diesem Vers freuen wir uns auf den Advent. Es ist die Zeit, um den Weg zu unseren Herzen herzurichten, damit Jesus dort auch wirklich ankommen kann. Anstöße, Hinder-nisse aus dem Weg räumen, das kann bei jedem anders aussehen. Dass es notwendig ist, wissen wir alle.
Euch allen eine gesegnete Adventszeit! Der HERR ist nahe!
Liebe Grüße von
Wolfgang & Heike & Ben & Hannes Schmidt

Kategorien: Schmidts

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.