Momentan bin ich, Wolfgang, fast jedes Wochenende unterwegs. Entweder in Satipo selbst oder in der Umgegend.

23-25. Oktober: Jahresfest (Geburtstagsfeier) der Jugend in Satipo

Der Jugendleiter in Satipo (Josue) hatte mich eingeladen beim Jahresfest der Gemeindejugend zu predigen. Sie hatten es sogar extra wegen mir verlegt, weil ich in der Woche vorher nicht konnte wegen einer Leiterschulung in der Nähe von Tarma. So war ich dann von Freitag bis Montag-Früh in Satipo um über Themen zu reden wie “Der Sinn der Jugendarbeit”, “Dies ist DEINE Kirche” oder “Das Miteinander der Generationen”. Das Motte des Jahrefestes war “Versprochen ist versprochen – Im Glauben fest bis zum Schluss”

Neben den Themen, zu denen auch noch ein weiterer Prediger aus Lima, Ruben Sanchez, sprach, blieb noch genug Zeit für Gespräche, sich kennenlernen, Sport und Spiele und am Samstag auch ein kleines Konzert. Und das alles auf einem schönen Freizeitgelände, wo auch die Jugendlichen übernachteten.

Am Sonntag-Nachmittag konnte ich sogar mal eben ins nahe gelegene San Martin de Pangoa fahren, um einen Freund zu besuchen. Es war eine relativ kurze Strecke, bin aber sehr langsam gefahren, um einfach auch mal die Landschaft zu genießen.

Am Sonntag-Abend war dann der große Abschluss Gottesdienst mit Torte und “Happy birthday” singen. Ein volles aber sehr schönes und gesegnetes Wochenende.

Am Montag-Morgen trat ich dann die Heimreise an.

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Der Jugendleiter Josue moderiert den ersten Abend.

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Meine erste Predigt am Freitag-Abend

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Wolfgang an der Arbeit :-)

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Der Jugendpastor Ruben Sanchez aus Lima am Samstag-Morgen

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Ein Thema von Wolfgang auch am Samstag-Morgen

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Mein Bücher-Angebot für die Jugendlichen

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Ein wunderschöner Ort für die Jugendlichen

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Wolfgangs Teenagergruppe am Sonntag

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Der Abschluss am Sonntag-Abend mit “etwas” Torte.

 

 

31.10 – 1.11: Besuch der Gemeinde in Rio Oso (übersetzt Fluss Bär)

Durch die Gemeinde in La Merced kam ich in Kontakt mit einer Jugendleiterin des Presbyteriums “Satipo Norte”. Sie setzen sich auch ein für die Jugend, aber da ihre Region nur aus kleinen Orten besteht ist es wesentlich schwieriger die Jugendlichen zur Gemeinde einzuladen.

Ein erstes Kennenlernen fand nun vergangenes Wochenende statt. Ich traf mich in Satipo mit der Jugendleiterin Yelene, die mein Kontakt ist und der Leiterin der Jugendarbeit der Region und gemeinsam ging es dann noch eine Stunde weiter rein in den Dschungel um zu dem kleinen Ort “Rio Oso” zu fahren. Übersetzt heißt der Ort ja “Fluss Bär” und die Abzweigung zu diesem Ort heißt auch noch “Maul des Bären”. Es ist tatsächlich ein sehr kleiner Ort und wir kamen in absoluter Dunkelheit an. Als wir dann mit Lampen zur Kirche kamen und dort das Licht anknipsten war das für mich auch eine geistliche Sache: Genauso wie wir da ganz sichtbar Licht in dunkelster Nacht anknipsten, so ist auch die Gemeinde Jesu dazu da Licht zu sein in einer dunklen Welt voller Krieg und Hass und Egoismus.

An diesem Samstag-Abend hielt ich das Thema “Gott braucht keine Helden. – Oder doch?” vor etwa 10 Leuten. Davon waren 3 echte Jugendliche. Am Sonntag waren es ein paar mehr Leute. Aber es war deutlich, dass es wirklich schwieriger ist an Orten wie Rio Oso eine funktionierende Jugendarbeit aufzubauen. Es war schön zu sehen, dass die Gemeindeglieder motiviert sind und ermutigt waren durch meinen Besuch.

Mein Zimmer zur Übernachtung

Mein Zimmer zum Übernachten. Und Bayern München ist auch mit dabei…

Jemand hat für mich sein Zimmer hergegeben.

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Sehr einfache Verhältnisse

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Mein Badezimmer an dem Wochenende: Der Fluss

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Leitung des Gottesdienstes

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Leitung des Anbetungsteils

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Die Kinder singen ein Lied

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Die Gemeinde in Rio Oso

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Und der Wolfgang war auch dabei

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Die Kirche hinter einem Bananenbaum-Feld

 

5. – 8. November: Leiterschulung auf Synodalebene in Mazamari (20 min von Satipo)

Das steht nun diese Woche an und ich bin eifrig dabei meine Unterlagen zu Jüngerschaft zu überarbeiten bzw. weiterzuentwickeln. Es wird noch einen weiteren Prediger geben, der über das Predigen reden wird, also wie man Predigten vorbereitet und hält. Aber meine Teil wird um Jüngerschaft gehen, also was es heißt als Jünger Jesu zu leben, wie ich selbst durch Jüngerschaft im Glauben wachsen kann und wie ich anderen eine Hilfe sein kann im Glauben zu wachsen.

Betet für diese Tage, dass Gott mich gebraucht zu den geistlichen Leitern der Region zu reden und gute Impulse zu geben, dass Gemeinden wachsen können.

 

Danke für alles Gebet!

Wolfgang